Fachkräfte aus dem Westbalkan einstellen: der Leitfaden für Arbeitgeber
Wer heute in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Personal sucht, kommt an internationaler Rekrutierung kaum vorbei. Der Westbalkan — Bosnien und Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Montenegro, Kosovo und Albanien — hat sich dabei als eine der verlässlichsten Regionen etabliert: geografisch nah, handwerklich stark ausgebildet und rechtlich über die Westbalkanregelung gut erschlossen.
Für welche Berufe eignet sich die Rekrutierung?
Besonders gefragt sind gewerblich-technische Berufe, in denen der Fachkräftemangel akut ist: Schweißer, Kfz-Mechatroniker, Berufskraftfahrer (C/C+E), Elektriker, CNC-Fachkräfte, Bauhandwerker, Produktionsmitarbeiter, Anlagenmechaniker (SHK), Köche und Lagerlogistiker. Für viele dieser Tätigkeiten ist über die Westbalkanregelung keine formale Qualifikationsanerkennung nötig.
Wie läuft die Einstellung ab?
Der Weg ist in der Praxis überschaubar: Sie definieren die Stelle, sichten passende Kandidatenprofile, führen ein (übersetztes) Gespräch, treffen die Auswahl und stellen ein Arbeitsvertragsangebot aus. Damit beantragt der Kandidat bei der deutschen Auslandsvertretung das Visum nach der Westbalkanregelung; nach Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erfolgt die Einreise und der Arbeitsbeginn. Details finden Sie im Ratgeber zu Kosten & Ablauf und zur Westbalkanregelung.
Selbst einstellen oder betreuen lassen?
Über CandidateForce steuern Sie den Prozess selbst — von der Kandidatensuche bis zum Interview, inklusive automatischer Chat-Übersetzung. Wer die volle Betreuung inklusive Visum- und Relocation-Prozess wünscht, gibt diese an den Partner Balkan Recruiters ab. Was wann sinnvoll ist, klärt der Vergleich Self-Service vs. Managed.